Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

ab Dienstag, dem 17.11. gilt ein neuer Musterhygieneplan. Viele Aspekte der bereits bekannten Hygienemaßnahmen haben nach wie vor Bestand. In dem vorliegenden Schreiben möchte ich darüber hinaus über die für Sie und Euch relevanten Änderungen informieren:

AHA + L-Prinzipien des Infektionsschutzes

  • Grundsätzlich gilt für alle Klassenstufen eine Maskenpflicht im Schulgebäude und im Klassenraum auch während des Unterrichts. Dies gilt auch für den Sportunterricht.
  • In den Umkleideräumen muss die MNB ebenfalls getragen werden.
  • Es ist wichtig, dass die Schüler*innen mehrere Ersatz-MNB mitbringen, damit bei Durchfeuchtung ein Wechseln der MNB möglich ist.
  • Auf dem Pausenhof kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Hier ist auf einen Mindestabstand von 1,50m zu achten.
  • Wo immer es im Schulgebäude möglich ist, soll generell auf einen Mindestabstand von 1,5 m geachtet werden, u.a. in den Fluren, Treppenhäusern, beim Pausenverkauf und im Sanitärbereich. Daher ist dasWegekonzept ist strikt einzuhalten und den Hinweisen auf den Schildern im Schulgebäude Folge zu leisten..
  • Im Klassenraum muss alle 20-25 Minuten eine Stoßlüftung erfolgen.
  • Beim Betreten der Schule und in regelmäßigen Abständen müssen die Hände gewaschen und gegebenenfalls desinfiziert werden.
  • Husten- und Niesetikette sind unbedingt einzuhalten.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute von Mund, Augen und Nase, berühren.
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen.
  • Bei möglichen Symptomen einer Erkrankung mit Covid 19 ist von einem Schulbesuch abzusehen (vgl.Schnupfenpapier). Dazu gehören:
      • Infekt mit schwachen Symptomen (z. B. leichter Schnupfen, Halskratzen, leichter bzw. gelegentlicher Husten, Räuspern), die nicht auf eine bereits bekannte und häufiger auftretende chronische Erkrankung (wie. z.B. bei Allergien) zurückzuführen sind
      • stärkere Krankheitszeichen, insbesondere Atemwegs- und/oder Grippesymptome (z.B. Fieber, trockener Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust oder auch Gelenk- und Muskelschmerzen).

Personen, die eine bekannte Symptomatik im Rahmen einer chronischen Erkrankung (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie) aufweisen, sind davon ausgenommen.

Treten bei einer Person in der Schule eines der o. g. Krankheitssymptome auf, soll der Schulbesuch für einen Tag unterbrochen werden und wie im Folgenden dargestellt verfahren werden. Der ÖPNV sollte nach Möglichkeit nicht genutzt werden. Bei jüngeren Schüler*innen sind die Eltern in jedem Fall zu benachrichtigen. Bis zum Verlassen der Schule sollte die erkrankte Person sich in einen Raum mit möglichst wenigen Kontakten zu anderen Personen begeben. Wenn der Allgemeinzustand nach 24 Stunden wieder gut ist und keine weiteren Krankheitszeichen hinzugekommen sind, kann die Schule wieder besucht werden. Andernfalls empfiehlt sich das Aufsuchen eines Arztes oder einer Ärztin (vorher in der Praxis anrufen). Diese/r entscheidet über die Erfordernis eines Tests auf COVID -19. Wenn eine COVID-19-Testung vom Arzt oder der Ärztin angeordnet wurde, bleibt die betroffene Person zu Hause bis das Testergebnis vorliegt. Haushaltsmitglieder dürfen, wenn das Gesundheitsamt nichts anderes verfügt hat, die Schule besuchen. Alle weiteren Regelungen werden vom zuständigen Gesundheitsamt bzw. von der Ortspolizeibehörde getroffen.

Feste Gruppen und Mindestabstand

Um einer Ausbreitung von Infektionen vorzubeugen, die Zahl der bei einem Infektionsfall relevanten Kontaktpersonen zu begrenzen und ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können, soll einer stetigen Durchmischung von Gruppen vorgebeugt werden, indem feste Gruppen (Cluster, Kohorte) beibehalten werden.

  • Als feste Gruppe gilt für die gymnasiale Oberstufe der jeweilige Jahrgang.
  • Für alle anderen Schüler*innen gilt, dass grundsätzlich die jeweilige Klasse die feste Gruppe darstellt, soweit die personellen und organisatorischen Gegebenheiten oder schulrechtliche Vorgaben dies zulassen.
  • Aus diesem Grund werden auch die Religionsfächer im Klassenverband unterrichtet. Alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse sind während des Religions- bzw. Ethikunterrichts anwesend. Es wird – soweit möglich – die mehrheitliche konfessionelle Zusammensetzung der Klassen berücksichtigt. In der Klasse wird das Fach unterrichtet,  das die Lehrkraft bisher in ihrer Lerngruppe unterrichtet hat; es wird also entweder Evangelische Religion, Katholische Religion oder  Allgemeine Ethik entsprechend dem jeweils gültigen Lehrplan unterrichtet. Die Fachkonferenzen bzw. Fachlehrkräfte sprechen sich bei der Auswahl der zu behandelnden Themen ab. Schülerinnen oder Schüler, die bzw. deren Erziehungsberechtige eine Teilnahme ablehnen, erhalten Arbeitsmaterialien und Arbeitsaufträge, die nach Möglichkeit von der bisherigen Fachlehrkraft zur Verfügung gestellt werden. Sie werden von der in der Klasse unterrichtenden Lehrkraft lediglich beaufsichtigt. Die Lehrkraft  wird ihren Unterricht inhaltlich sensibel im Hinblick darauf gestalten, dass Kinder und Jugendliche mit sehr unterschiedlicher religiöser bzw. weltanschaulicher Sozialisation im Klassenraum anwesend sind.
  • Ist eine klassenweise Trennung nicht immer möglich und kommen daher in einer Lerngruppe Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen zusammen, kann beispielsweise eine „blockweise“ Sitzordnung und Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Teilgruppen zur Gruppentrennung beitragen. Dies gilt in manchen Klassen für die Profilfächer und die damit verbundene unterschiedliche Stundentafel. Über die konkrete Umsetzung informiert der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin.
  • In den Klassen- und Kursräumen müssen möglichst feste Sitzordnungen eingehalten und für mögliche Nachverfolgungen dokumentiert werden.

Bistro

  • Die Schüler*innen sollen sich vor dem Betreten und nach dem Verlassen der Mensa die Hände waschen. Alternativ soll eine Händedesinfektion stattfinden.
  • Halten sich Schüler*innen verschiedener fester Gruppen gleichzeitig im Essensraum auf, ist zu gewährleisten, dass es nicht zu einer Durchmischung kommt und die verschiedenen Gruppen stets (auch z. B. beim Betreten und Verlassen des Raumes) durch einen Abstand von mindestens 1,5 m voneinander getrennt bleiben.
  • Beim Umherbewegen im Raum abseits vom Sitzplatz und am Sitzplatz bis zum Beginn der Essenseinnahme ist eine MNB zu tragen.
  • In einer Warteschlange wie zum Beispiel beim Pausenverkauf oder bei der Essensausgabe muss ebenfalls auf Abstände und das Tragen von MNB geachtet werden.

Sanitärbereich

  • Ansammlungen von Personen im Sanitärbereich sind zu vermeiden.
  • In allen Toilettenräumen stehen jederzeit ausreichend Flüssigseife und Einmalhandtücher zur Verfügung.
  • Gebrauchte Papierhandtücher sind in den dafür vorgesehenen Auffangbehältern zu entsorgen.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten

  • Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg für einen Zeitraum von 10 Tagen nach ihrer Einreise in Quarantäne zu begeben und unverzüglich die zuständige Behörde (in der Regel die Ortspolizeibehörde) auf das Vorliegen der Verpflichtungen zur Quarantäne hinzuweisen.
  • Ausnahmen gelten u. a. für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher, französischer oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind. Die dem Zeugnis zugrunde liegende Testung darf frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen worden sein.

 

Bitte beachtet/beachten Sie die im Hygieneplan aufgeführten Regeln und helft/helfen Sie uns,  den regulären Schulbetrieb möglichst störungsfrei weiterzuführen.

Bleibt/Bleiben Sie gesund!!!

 

Mit freundlichen Grüßen

Sigrid Maschlanka

Hygieneplan GaK 20.11.2020 zum Download

Musterhygieneplan 17.11.2020 zum Download