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03.01.2017

Auf nach Frankreich - GAK Schülerinnen nehmen am Robert Schuman Programm teil


Die Schülerinnen Marlene Bartsch (8.2s) und Katharina Coen (8.3) haben im Herbst 2016 am Robert Schuman Programm teilgenommen und insgesamt vier Wochen mit ihren französischen Austauschschülerinnen Lisa Guerin und Léane Brumerelle verbracht. Jeweils zwei Wochen lebten die Schülerinnen bei ihren Gastfamilien in Frankreich bzw. im Saarland.

In einem Interview mit Herrn Rubly sprachen alle vier über ihre Erlebnisse und gesammelten Erfahrungen im Gastland.  

… über ihren Alltag in der Gastfamilie 

Marlene: „Es war sehr schön und unvergesslich. Ich habe eine wunderbare Gastfamilie, die sich wunderbar um mich gekümmert hat. Wir waren bowlen und shoppen in Nancy und haben noch viele andere Dinge gemacht. Ich hoffe, dass ich noch öfters diese tolle Familie besuchen darf.“ 

Lisa: „Es waren sehr schöne Momente und wir haben viele Sachen miteinander gemacht (Erkundung der Region, Besichtigung einer Höhle….). Meine Gastfamilie war sehr nett und zuvorkommend.“ 

Katharina: „Meine Gastfamilie war sehr nett, hilfsbereit und geduldig.Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden und hatten sehr viel Spaß miteinander.“ 

Léane: „Ich hatte wirklich Glück in diese sympathische Familie zu kommen. Ich wurde sehr gut empfangen. Ich mag diese Familie sehr! Wir lachen die ganze Zeit über miteinander. Sie sind immer gut gelaunt und ich mache viel Sport mit ihnen.“ 

… über die Stadt des anderen 

Marlene: „Es ist eine kleine, aber feine Stadt, in der alles, was wichtig ist, vorhanden ist. Es gibt auch einen kleinen Park mit einem Spielplatz.“ 

Lisa: „Es ist sehr schön in einer Stadt zu leben, die eine besondere Geschichte wie Neunkirchen hat und in der es viel zu entdecken gibt. Ich mochte besonders das Saarpark-Center.“ 

Katharina: „Nancy war sehr schön. Der Place Stanislas hat mir sehr gut gefallen. Der Ort, in dem ich zwei Wochen gewohnt habe, war auch sehr beeindruckend.“ 

Léane: „Ich war in Saarbrücken und Zweibrücken zum Shoppen, aber ich mag lieber Saarbrücken, denn Saarbrücken ist sehr schön und cool. Trotzdem mag ich am liebsten Nancy. Allerdings sind die Kosmetikartikel hier in Deutschland wesentlich billiger.“  

… über ihren Schulalltag  

Marlene: „Die Schule geht später los (8.05 oder 9.00 Uhr), endet aber auch erst um 16.20 Uhr, so dass wir erst um 17 Uhr zu Hause waren. Ich fand es anstrengender später nach Hause zu kommen als wie hier früh aufzustehen. Außerdem hatten wir fast keine Freizeit oder Zeit mit der Familie, da auch ihre Eltern sehr lange arbeiten. Trotzdem war es sehr schön.“ 

Lisa: „Ich bin um 6.10 Uhr aufgestanden, um gegen 7.45 Uhr in der Schule zu sein. Wir müssen einmal mit dem Bus umsteigen. Im Unterricht versuche ich stets dem Unterricht zu folgen, auch wenn es nicht immer leicht ist. Nach dem Unterricht geht es mit dem Bus nach Hause, dann essen wir mit Marlenes Mutter und ihrer Schwester. Anschließend, haben wir fast immer was gemeinsam unternommen (Schwimmbad, Shopping). Danach haben wir zu Abend gegessen und sind gegen 21.30 Uhr schlafen gegangen.“ 

Katharina: „Der lange Schultag war sehr ungewohnt. Wir kamen immer erst um halb vier oder fünf nach Hause. Jedoch hatte man sich nach einer Zeit auch daran gewöhnt. Es gab eine Kantine, in der wir jeden Mittag gegessen haben. Die Schule war auch viel besser „bewacht“, d.h. man kam nur mit einem „Schülerausweis“ rein und raus.“ 

Léane: „Ich stehe um 6.20 Uhr auf, weil wir den Bus nehmen müssen. In Frankreich stehe ich um 7.10 Uhr auf. Ich finde, dass die Deutschen sehr gut Englisch sprechen, fast ohne Akzent! Im Englischunterricht habe ich fast nichts verstanden. Das war zu schwierig für mich, obwohl ich eigentlich eine gute Schülerin bin. Außerdem bin ich es nicht gewohnt, mittags nichts zu essen.“ 

… über ihre Lehrer  

Marlene: „Alle Lehrer waren sehr freundlich und hilfsbereit. Sie integrierten mich gut in den Unterricht.“ 

Lisa: „Alle Lehrer hier am GAK sind sehr nett, netter als in Frankreich. Sie waren nicht so streng und haben versucht mich in den Unterricht zu integrieren.“ 

Katharina: „Eigentlich heißt es ja immer, dass die Lehrer in Frankreich immer so streng seien. Ich hatte es mir aber viel schlimmer vorgestellt, als es dann überhaupt war. Sie hatten einfach nur andere Regeln und Strafen.“ 

Léane: „Die Lehrer hier sind sehr sympathisch. In Frankreich sind sie viel strenger. Die Unterrichtsstunden sind gut vorbereitet und strukturiert. Die Lehrer in Frankreich hatten Katharina besser aufgenommen, als die deutschen Lehrer mich. Aber das ist nur ein persönlicher Eindruck.“  

… über ihre Klassenkameraden  

Marlene: „Die ganze Klasse war sehr nett und die Schüler redeten sehr viel Französisch mit mir. Auch in den Pausen stand die Klasse zusammen und unterhielt sich untereinander und mit mir.“ 

Lisa: „Es ist eine sehr nette Klasse, in der ich war. Sie sind auf mich zugegangen und wollten mich ernsthaft kennenlernen. Einige haben auch versucht sich mit mir auf Französisch zu unterhalten.“ 

Katharina: „Da die Klassen viel kleiner waren als hier in Deutschland, hatte ich mit jedem Einzelnen sehr viel zu tun. Alle waren sehr nett und vor allem bemüht. Ich kam mit jedem gut klar und ich werde viele vermissen.“ 

Léane: „Die Mentalität ist die gleiche. Aber ich finde, dass die französischen Schüler viel ruhiger im Unterricht sind. Es war manchmal sehr, sehr laut.“ 

… über das Essen 

Marlene: „Das Essen war sehr abwechslungsreich und hat fantastisch geschmeckt. Man hat gemerkt, dass sich die Köchinnen und Köche in der Schule wirklich Gedanken gemacht haben.“ 

Lisa: „Das Essen war sehr lecker und abwechslungsreich auch das Essen im Bistro der Schule. Wir haben alles gegessen. Gemüse, Fleisch, Fisch. Nur die Essenszeit war ungewöhnlich. Hier isst man viel früher als in Frankreich.“ 

Katharina: „Die Esskultur war sehr unterschiedlich, da meine Gastfamilie immer morgens, mittags und abends eine volle Mahlzeit zu sich genommen hat. Meiner Meinung nach essen die Franzosen mehr als die Deutschen, jedoch kommt das wohl auch auf die Familien an. 

Léane: „In Frankreich ist das Essen durchstrukturiert: Vorspeise, Hauptgang, Salat, Käse, Dessert In Deutschland ist das nicht so. In Frankreich isst man mittags um 12.30 Uhr und abends gegen 19.30. In Deutschland gibt es keine so festen Essenszeiten.“ 

… über ihr schönstes Erlebnis

Marlene: „Am schönsten waren die Shoppingtouren und das abendliche Zusammensein mit Lisas Familie.“ 

Lisa: „Ich habe es geliebt mit Marlenes Familie Schlittschuh zu laufen. Was haben wir nicht gelacht! Das würde ich gerne noch einmal machen.“ 

Katharina: „Am schönsten waren auf jeden Fall das Felsenklettern, Basketball spielen und der Ausflug nach Nancy.“ 

Léane: „Ich bin jetzt sehr motiviert, wenn es ums Joggen geht, nachdem ich Katharina ins Leichtathletik begleitet habe. Das hat mir wirklich noch mal Lust gemacht, mehr Sport zu treiben. Und es hat mir sehr gefallen, in die Schule zu gehen, um Unterschiede ausmachen zu können. 

… über kulturelle Unterschiede 

Marlene: „Die Schule dauert länger, mit längeren Pausen. Wir haben jeden Tag in der Schule gegessen, was auch sehr ungewohnt für mich war.“ 

Lisa: „Ich glaube, dass es keine großen Unterschiede gibt. Vielleicht, dass die Jungen und Mädchen hier etwas reifer sind, aber das kommt auch auf die jeweilige Klasse an, glaube ich.“ 

Katharina: „Wir haben uns in Frankreich immer sehr viel Zeit beim Essen genommen, was aber sehr schön war. Die langen Unterrichtszeiten und Pausen waren natürlich auch sehr ungewohnt.“ 

Léane: „Die Deutschen essen viel schneller als die Franzosen. Sie sind immer pünktlich und entgegen des allgemein verbreiteten Vorurteils essen die Deutschen genauso viel wie die Franzosen, vielleicht sogar noch weniger.“  

… über ihre Austauschpartnerin 

Marlene: „Lisa ist sehr nett und möchte auch Deutsch lernen. Sie hat sich sehr bemüht mir das, was ich nicht verstehe, zu erklären.“ 

Lisa: „ Marlene ist sehr nett. Wenn ich etwas nicht verstehe, hilft sie mir direkt und übersetzt. Sie spricht sehr gut Französisch.“ 

Katharina: „Ich bin der Meinung, dass Léane und ich sehr gut zusammengepasst haben. Wir werden auf jeden Fall noch weiter in Kontakt bleiben und uns nochmal treffen.“ 

Léane: „Sie ist die Beste, sie ist perfekt! Wir haben sehr schöne Momente miteinander verbracht und viel gelacht. Wir werden in Kontakt bleiben.“ 

… was sie noch loswerden wollten 

Marlene: „Ich bin sehr froh, dass ich an diesem Projekt teilnehmen durfte und hoffe, dass ich noch viele schöne Momente in Frankreich mit meiner Austauschschülerin und ihrer Familie erleben darf.“ 

Lisa: „Ich bin sehr glücklich an dem Austauschprogramm teilgenommen zu haben, denn es war eine sehr schöne Erfahrung.“ 

Katharina: „Ich kann jedem nur empfehlen diesen Austausch zu machen, da man so eine Zeit nie vergessen wird und ich Freunde fürs Leben gefunden habe.“ 

Léane: „Das Schumanprogramm ist wirklich eine tolle Sache, auch für unser zukünftiges Leben. Wenn ihr die Möglichkeit habt euch anzumelden, dann macht es!“ 

Kategorie: Auslandsaufenthalt, Französisch

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